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Naturpark Puez-Geisler

Das UNESCO Welterbe ist der Zeuge der geologischen Geschichte der Dolomiten

Naturpark Puez-Geisler
Der Naturpark Puez-Geisler ist der Zeuge der geologischen Geschichte der Dolomiten

Der Naturpark Puez-Geisler, seit 2009 Teil des Dolomiten UNESCO Welterbes, umfasst eine Fläche von 10.722 ha, die auf die Gemeinden Corvara und Badia in Alta Badia, St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein in Gröden, St. Martin in Thurn und Villnöß verteilt ist.

Zum Naturpark gehören die Berge der Geislergruppe, die Peitlerkofelgruppe und die hochplateauartige Puezgruppe mit dem Sassongher.

Durch das Gebiet des Naturparks Puez-Geisler führt der Dolomiten-Höhenweg Nr. 2, bekannt als „Höhenweg der Legenden“.

Natrupark Puez-Geisler Alta Badia

Geologische Eigenschaften des Naturparks

Der Naturpark Puez-Geisler ist geologisch besonders interessant, da alle für die Dolomiten typischen Gesteinsschichten vorkommen, wie z. B. Grödner Sandstein, Bellerophonschichten, Werfener Schichten, Muschelkalk, Sarldolomit, Buchensteiner Schichten, Wengener und Cassianer Schichten, Schlerndolomit, Raibler Schichten, Dachsteindolomit sowie Jura- und Kreide-Gestein.

Pütia-Peitlerkofel

Der Dolomiten-Stock, der sich vom orographischen Kern des Sella löst und in der Puez- und Geislergruppe nach Norden wendet, hat seinen äußersten Ableger im Peitlerkofel. Darüber hinaus bilden die Quarzausläufer den Kessel von Lüsen und die Erhebung der Plose, während sich im Westen der Porphyrstock der Raschötz loslöst.

Wanderer mit Sicht auf den Eingang des Natuparks Puez-Geisler

Aus dieser Verschiedenheit der geologischen Struktur ergibt sich die Vielfältigkeit der Formen und landschaftlichen Bilder dieser Zone. Der typischen, tafelförmigen Struktur der grauen und einförmigen Hochebene von Puez stehen die schlanken und kühnen Formen der Cirspitzen und der Geislerspitzen, des Sassongher und des Peitlerkofel gegenüber. Die Landschaftsbilder dieser Gruppe sind vertieft, schroff und streng: Das Auge schweift Kilometer um Kilometer über tiefste Einsamkeit, eine Art Mondlandschaft, deren raue Wellen, graue Schotterhalden und weiße Felsbänke im Zeichen einer herben Sterilität stehen.