Südtirol
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Dolomiten & Naturparks

Urlaub in Südtirol umgeben vom UNESCO Welterbe Dolomiten

Kapelle am Fuße des Heiligen Kreuzes

Vor etwa 300 bis 150 Millionen Jahren bildeten alle Kontinente eine Einheit, genannt Pangäa. Der heutige Alpenraum war vor ca. 250 Millionen Jahren ein Teil des Pangäa-Kontinentes und lag weiter südlich, innerhalb des tropischen Klimagürtels der Erde.
Bis zur Eiszeit blieb die Bergkette, die heute als Dolomiten bekannt ist, als riesiges Korallenriff im Urmeer Tethys geborgen. Als das Meer absank, ragten majestätische, bizarre, helle Felsen empor, die anders waren als alle Berge ringsum.

Die „Bleichen Berge“, wie die Dolomiten auch genannt werden, bestehen aus magnesiumhaltigem Kalkstein, wie Forscher Ende des 18. Jahrhunderts entdeckten. Ihren heutigen Namen verdanken die Dolomiten dem Geologen Déodat de Dolomieu, der die erste mineralogisch-chemische Analyse des Gesteins durchführte.
Die Dolomiten-Berge, gelegen im Süden des Alpenhauptkammes, zwischen Etsch und Piave, zwischen Pustertal und dem Bellunesischen, sind geopolitisch gesehen auf drei italienische Provinzen aufgeteilt: Südtirol, Trient und Belluno.

Das Phänomen "Enrosadira"

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Ein besonders spektakuläres Phänomen, welches man in den Dolomiten intensiv erleben kann, ist das Alpenglühen, auf Ladinisch „Enrosadira“. Bei Sonnenuntergang färben sich die Dolomiten-Berge um Alta Badia in verschiedenen Rottönen, von Rosa bis Orange und Karmin – besonders bekannt ist die Farbenpracht des Heilig Kreuz Berges.

Aber wieso entsteht dieses Naturschauspiel das die Gipfel entflammt? „Enrosadira“ entsteht aus Begegnung zwischen Dolomitenfels und Licht. Die Zusammensetzung des Dolomitgesteins, welches Kalzium- und Magnesiumkarbonat enthält, lässt die Sonnenstrahlen auf dem Felsen brechen und es entsteht ein faszinierendes Farbenspiel.
Das Phänomen variiert von Saison zu Saison, sogar von Tag zu Tag, abhängig von der Position der Sonne, der Wolken und der Klarheit der Luft.

  • Pisciadù See
    Pisciadù See
  • Sassongher enrosadira Corvara
    Enrosadira-Alpenglühn
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10 Jahre UNESCO Welterbe

Seit dem 26. Juni 2009 sind die Dolomiten in der UNESCO-Liste der weltweit geschützten Naturparadiese und zählen seitdem offiziell zu den schönsten Bergen der Welt.

Die Naturparks Puez-Geisler und Fanes-Sennes-Prags

Zu den neun Berggruppen der Dolomiten, die als UNESCO Welterbe zählen, gehören der Naturpark Puez-Geisler und der Naturpark Fanes-Sennes-Prags, die sich bis Alta Badia erstrecken.