Alta Badia - Dolomites ItalySuedtirol

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Der Alta Badia Höhenweg

Das Hochtal von Alta Badia näher kennenlernen

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Der Alta Badia Höhenweg ermöglicht es, das einmalige Hochtal von Alta Badia, eingerahmt von einigen der schönsten Berggipfeln der Dolomiten greifbar nah kennen zu lernen.

Die Route führt durch eine atemberaubende Natur belassene Landschaft, durch die Naturparks Puez – Geisler und Fanes – Sennes – Prags, seit 2009 Teil des UNESCO Welterbes, sowie durch die Sella Gruppe. Nicht von unter hinaufschauen, sondern oben drüber, über die Gipfel und Grate eine neue Welt erleben: das ist der Alta Badia Höhenweg.

Die Mehrtageswanderung, mit einem Höhenunterschied von etwa 5.500 Metern dauert von fünf bis sieben Tage. Dabei wandert man von Hütte zu Hütte, über Gipfel und Steige, ohne ins Tal abzusteigen.

Für Kletterbegeisterte sind mehrere Gipfelbesteigungen möglich, für unerfahrene Wanderer können die Klettersteige hingegen durch Wanderwege umgangen werden.

Die Übernachtung in bewirtschafteten Hütten wird jeden Bergfreund begeistern und mit starken Eindrücken einer traumhaften Landschaft – z.B. bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang – erfreuen.

Die Tour kann im Uhrzeigersinn sowie gegen den Uhrzeigersinn erwandert werden.

Vorgeschlagene Etappen

Etappe 1: Corvara – Pisciadú Hütte
Gehzeit: 4 Stunden
Länge: 7,9 km
Höhenunterschied: 1206 m ↑ 141 m ↓
Schwierigkeit: schwer
Von Corvara folgen Sie der Beschilderung Tru dles Cascades, Weg Nr. 28, in Richtung Colfosco. An den Pisciadú-Wasserfällen folgen Sie Weg Nr. 650 in Grödner Joch bis zum Parkplatz am Fuße des Pisciadú (2h 10). Über Weg Nr. 666A, und Nr. 666 über eine Serpentine auf einen steilen Geröllhang hinauf durch das Setus Tal bis zur Abzweigung. Nach links auf seilgesichertem Aufstieg bis zum Felsband, welches das gesamte Sellamassiv überquert. Weiter nach links erreichen Sie in wenigen Minuten die Hütte Ütia Pisciadú (2585 m).
Variante mit Klettersteig: Vom Parkplatz Pisciadú können Sie den Klettersteig Via Ferrata Tridentina nehmen, der zur Berghütte Ütia Pisciadú führt (nur für Experten).

Etappe 2: Pisciadú Hütte - Piz Boé - Franz Kostner Hütte
Gehzeit: 5 Stunden
Länge: 7,7 km
Höhenunterschied: 905 m ↑ 973 m ↓
Schwierigkeit: schwer
Von der Hütte Ütia Pisciadú nehmen Sie Weg Nr. Die 666 entlang des kleinen Pisciadú Sees und steigen auf gesichertem Weg bis zur Kreuzung. Weiter links gelangen Sie in etwa 20 Minuten zum Pisciadú Gipfel (2985 m). Hier geht es rechts in Richtung Mesules-Plateau mit einem herrlichen Blick auf die Gipfel der Sellagruppe. Auf flachem Weg Richtung Süden erreichen Sie in etwa 2 Stunden die Bamberger Hütte (2871 m). An der Hütte vorbei folgen Sie Weg Nr. 638, bergauf zum Gipfel des Piz Boé (Schutzhütte Capanna Fassa 3151 m). Von hier aus können Sie ein herrliches 360 ° -Panorama der Dolomiten und der Umgebung bewundern. Der letzte Teil ist bergab, immer auf Pfad Nr. 638 bis zur Hütte Ütia Franz Kostner (2550 m).
Klettersteigvariante: Von der Ütia Franz Kostner startet ein anspruchsvoller Klettersteig der zum Gipfel des Piz da Lech (2911 m) führt.

Etappe 3: Franz-Kostner Hütte - Campolongo-Pass - Pralongiá - Valparola
Gehzeit: 6 - 7 Stunden
Länge: 16,7 km
Höhenunterschied: 728 m ↑ 1097 m ↓
Schwierigkeit: mittel / schwer
Von der Hütte Ütia Franz Kostner (2550 m) folgen Sie Weg Nr. 638 am kleinen See Lech de Boé (2255 m) entlang und hinunter bis zur Boé Alpine Lounge und an der Munt Planfistí vorbei. In etwa 1 Std. 50 Min. gelangen Sie zum Campolongo Pass (1875 m). Von hier aus nehmen Sie Weg Nr. 3 (Tru di iagri / Pfad der Jäger), der in nordöstlicher Richtung durch den Wald zur Hütte Ütia La Marmotta (1920 m) führt. Es geht weiter bergauf, auf Weg Nr. 24 durch Bergwiesen erreichen Sie in etwa 4 Std. das Berghotel Pralongiá (2109 m). Vom Berghotel Pralongiá überqueren Sie, weiter auf Weg Nr. 24, die Störes Wiesen in Richtung Valparola-Pass und steigen hinauf zur Nordseite der Setsas-Gruppe. Weg Nr. 24 führt Sie von hier, zuerst bergab, dann mit leichtem Auf- und Ab entlang der felsigen Hänge des Setsas zum Valparola Pass hinunter (2168 m).
Klettersteigwariante: Setsas – eine kleine Abweichung der Route (Gehzeit ca. 1 Stunde) über den Pizades Rücken.

Etappe 4: Valparola Hütte - Kleiner Lagazuoi – Limo Pass - Lavarela
Gehzeit: 6 - 7 Stunden
Länge: 16,1 km
Höhenunterschied: 1384 m ↑ 1517 m ↓
Schwierigkeit: schwer
Vom Valparola-Pass folgen Sie Weg Nr. 20A Richtung Norden, zuerst auf asphaltierter Straße bis zur ersten Kurve, dann Beschilderung folgen und durch eine Kieferhalde, zuerst flach, dann hinauf bis zur Forcela Salares Scharte (2252 m). Weiter auf Weg Nr. 20A in Richtung Süden. Nach ungefähr einer Stunde gelangen Sie zu einer Kreuzung. Auf Weg Nr. 20 geht es links zum See Lech de Lagació (2182 m) (3h) hinunter. Weg Nr. 20B führt Sie in etwa 4h 30 bergauf bis zur Forcela dl Lech – hier reicht der Blick übr die ganze Fanes-Alm. Gehen Sie den Weg bergab in Richtung Fanes bis zu einer Kreuzung, wo Sie rechts halten und folgen dem Wegweiser Nr. 11 folgen. Sie erreichen zuerst die Gran Fanes Alm (2110 m) und nach einem leichten Anstieg den See Lech de Limo. Steigen Sie hinab zu den Schutzhütten Ütia de Fanes und Ütia Lavarela (2042 m).

Etappe 5: Lavarela-Hütte - La Crusc / Heilig Kreuz - La Crusc-Hospiz / Heilig Kreuz - La Villa
Gehzeit: 6,5 - 7 Stunden
Länge: 13,8 km
Höhenunterschied: 746 m ↑ 1357 m ↓
Schwierigkeit: schwer
Von der Hütte Ütia Lavarela steigen Sie auf Weg Nr. 7 hinauf bis zur Kreuzung mit Pfad Nr. 12 und weiter auf Pfad Nr. 7 bis zur Gabelung mit dem Ju dla Crusc (2612 m) (2h 40). Von hier steigen Sie quer über die imposanten Mauern des Sas dla Crusc hinab auf einem anspruchsvollen, teilweise mit Seilen ausgestatteten Weg bis zur Hütte La Crusc/Heilig Kreuz (2045 m) (4h 15). Der leichte Weg dem Weg Nr. 13 bringt Sie hinunter nach La Villa (1420 m).
Variante für weniger Erfahrene: an der Kreuzung mit Weg Nr. 12, in der Nähe des Lé Parom Sees, biegen Sie links ab und folgen Wegweiser Nr. 12, bis zur Forcela de Medesc (2533 m) (2h 20). Von hier steigen Sie durch eine Geröllhalde und durch Wälder und Wiesen, weiter auf Weg Nr. 12, hinab nach la Villa (5h).

Etappe 6: Villa – Gherdenacia Hochebene – Puez Hütte
Gehzeit: 4,5 - 5 Stunden
Länge: 8,5 km
Höhenunterschied: 1170m ↑ 115m ↓
Schwierigkeit: mittel / schwer
Vom Dorf La Villa steigen Sie in Richtung Westen auf Weg Nr. 11 bis zur Gardenacia Hütte (2051 m) (1h 50). Folgen Sie Weg Nr. 11 bis zur Kreuzung. Biegen Sie links ab und nehmen Weg Nr. 15 bis zur Forcela de Gherdenacia Scharte (2548 m). Überqueren Sie nun auf Weg Nr. 15 in Richtung Norden das gesamte Karstplateau des Naturparks Puez UNESCO Welterbe längs des Col dala Soné bis zur Ütia de Puez Hütte (2475 m).

Etappe 7: Puez Hütte – Grödner Joch - Corvara
Gehzeit: 6 - 6,5 Stunden
Länge: 15,6 km
Höhenunterschied: 345 m ↑ 1303 m ↓
Schwierigkeit: mittel / schwer
Von der Ütia de Puez Hütte (2475 m) folgen Sie der Weg Nr. 2 in Richtung Grödner Joch. Der Weg überquert das Puez-Plateau in südöstlicher Richtung über die Ciampëi Scharte (2366 m) bis zur Forcela de Crespëina Scharte (2528 m) (1h 45). Von hier ein kurzes Stück bergab und wieder steil hinauf zum Cier Scharte (2469 m). Der Weg führt hier bergab bis zur Jimmi Hütte (2222 m) und bis zum Grödner Joch (3h). Weg Nr. 8 führt Sie in Richtung Norden hinauf zur Ütia Forceles Hütte. Immer auf Weg Nr. 8 steigen Sie nun durch das Edelweiß-Tal vorbei an der Edelweiss Hütte hinunter nach Colfosco (5h 30). Von Colfosco führen Weg Nr. 10 vorbei an den Bauernhöfen Costa und Merscia und die Wege Nr. 645 und Nr. 28 entlang des Flusses nach Corvara.

Der Alta Badia Höhenweg - Eckdaten

  • Länge: 76 km ca.
  • Gesamt Höhenunterschied (Aufstieg): 5.550 m
  • Gesamt Höhenunterschied (Abstieg): 5.010 m
  • Durchschnittliche Dauer: 5 - 7 Tage
  • Schwierigkeitsgrad: mittel (es sind auch mehrere Gipfelbesteigungen möglich)
  • Empfohlene Zeit: von Mitte Juni bis Ende September