Dolomiti Unesco Natural Heritage
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Themenwanderungen

 

Geologische Wanderungen

Die 3 Wanderungen sind in je einem Faltblatt, in den Tourismusvereinen Alta Badia erwerblich, beschrieben. Jedes Faltblatt enthält sowohl die Beschreibung der vorgeschlagenen Wanderwege wie auch kurze Informationen über die Geschichte der Geologie und der Geomorphologie der Corvara Mulde.

Grödner Joch - Crespëina Hochplateau - Colfosco
Die Wanderung, insgesamt ca. 7 km lang, liegt im südöstlichen Teil des Naturparkes Puez-Geisler und weist keine wandertechnischen Schwierigkeiten auf.

Alta Badia - Dolomiten: Crespeina SeeAus geologischer Sicht überquert die Route die terrigenen ladinisch-karnischen Formationen von Wengen und St. Cassian, die hauptsächlich aus Sandsteinen, Mergeln und Tonsteinen bestehen, und die karnischen und norischen dolomitischen Formationen (Cassianer Dolomit und Hauptdolomit); diese werden von der Raibl-Formation getrennt, welche eine geringe Mächtigkeit besitzt und aus mergeligen Kalken und Tonsteinen besteht und eine typische rötliche Farbe aufweist. Von einem geomorphologischen Gesichtspunkt aus kann man entlang der Wanderroute typische Formen erkennen, die an den modellierenden Effekt des Eises gebunden sind, welchen die Gletscher während der letzten großen Vereisung durchführten, oder an den periglazialen Einfluss des Frostes und des Schnees. Der Wanderweg windet sich in der Nähe von antiken Moränen, überquert Kare, Nivomoränen, Bergstürze und Schuttkegel und führt an kleineren Seen unterschiedlicher Größe vorbei. Von einigen Aussichtspunkten ist es zudem möglich, andere benachbarte Dolomiten-Gruppen zu bewundern, vor allem die Sella und die Puez-Geisler Gruppe und deren charakteristische und besondere Umrisse zu bestaunen, die an das selektive Verwitterungsverhalten der verschiedenen und unterschiedlichen Lithologien gebunden ist.  

Corvara – Vallon – Corvara
Die Wanderung, 4 km lang und mit einem Höhenunterschied von 350 Metern, weist keine größeren wandertechnischen Schwierigkeiten auf, setzt aber dennoch ein gutes Training voraus.

Alta Badia - Dolomiten: VallonAus geologischer Sicht überquert die Route vorwiegend die terrigenen ladinisch-karnischen Wengen und St. Cassian Formationen, die hauptsächlich aus Sandsteinen, Mergeln und Tonsteinen bestehen, und die karnischen und norischen dolomitischen Formationen (Cassianer Dolomit und Hauptdolomit); diese werden von der Raibl-Formation getrennt, die geringmächtig ist und aus mergeligen Kalken und Tonsteinen besteht und eine typisch rötliche Farbe aufweist, die stellenweise auch ins grünliche wechselt. Von einem geomorphologischen Gesichtspunkt aus entfaltet sich die Wanderung im östlichen Bereich der Sella-Gruppe, deren morphologische Form streng an die charakteristische Geologie des Gebietes gebunden ist, welches von mehreren tektonischen Störungen durchzogen wird; auf diese haben die modellierenden Effekte des Eises, der Witterungseinflüsse und der Schwerkraft sichtlich eingewirkt, welche sich in der Zeit abgewechselt und überlagert haben. Unter den häufigsten Ablagerungsformen dieser Landschaft sind die Schuttkegel und die Schutthalden zu nennen, welche an die intensive Einwirkung von Frost und Tau auf die steilen, dolomitischen Felswände gebunden sind.
Andere charakterisierende Ablagerungsformen dieser Wanderung sind die Erosionsspuren und die Moränensedimente, welche die Gletscher während des letzten eiszeitlichen Hochstandes hinterlassen haben, und eine Reihe von oberirdischen, mehr oder weniger auffallenden, Karstformen. Hinzu wird es möglich sein, von einigen Ausblickspunkten die eindrucksvolle Morphologie anderer Berggruppen der Dolomiten zu beobachten. 

La Villa - Gardenaccia Plateau - Juel Tal - La Villa 
Die geologische Exkursion Nr. 3, ca. 8 km lang und mit einem Gesamthöhenunterschied von ca. 900 Metern, liegt im östlichen Teil des Naturparks Puez-Geisler und weist keine besonderen wandertechnischen Schwierigkeiten auf, setzt aber dennoch ein gutes Training voraus. 

Alta Badia - Dolomiten: Haflinger Pferde auf dem GardenacciaAus geologischer Sicht überquert die Route hauptsächlich die dolomitischen karnischen und norischen Formationen (Cassianer Dolomit und Hauptdolomit), welche von der Raibl-Formation getrennt werden, die geringmächtig ist und aus mergeligen Kalken und Tonsteinen besteht und eine typische rötliche Farbe aufweist. Entlang der Wanderung ist es zudem möglich, die jüngeren Gesteine der Dolomitenregion zu beobachten, den berühmten Ammonitico Rosso, der in der Gegend von Verona und Vicenza reichlich, aber äußerst selten in diesem Bereich vorkommt, und die Puez-Mergeln, kretazische Gesteine, die weich sind und sich leicht auflösen, von rötlich-grünlicher Farbe, die in einem tiefen, marinen Ablagerungsraum vor 120-130 Millionen Jahren sedimentiert wurden. Von einem geomorphologischen Gesichtspunkt aus entfaltet sich die Wanderung im östlichen Bereich der Gardenazza-Gruppe, deren Form streng an die charakteristische Geologie des Gebietes gebunden ist, welches von mehreren tektonischen Störungen durchzogen wird; auf diese haben die modellierenden Effekte des Gletschers, der Witterungseinflüsse und der Schwerkraft sichtlich eingewirkt, welche sich in der Zeit abgewechselt und überlagert haben. Unter den häufigsten Ablagerungsformen dieser Landschaft sind die Schuttkegel und die Schutthalden zu nennen, welche an die intensive Einwirkung von Frost und Tau auf die steilen, dolomitischen Felswände gebunden sind.
Andere charakterisierende Formen dieser Wanderung sind die Erosionsspuren und die Moränensedimente, welche die Gletscher während des letzten eiszeitlichen Hochstandes hinterlassen haben, und eine Reihe von oberirdischen, mehr oder weniger auffallenden Karstformen.

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